Gewerbe- und Unternehmerverband begrüßt Investitionsoffensive für die berufliche Bildung

Saarbrücken, 24.01.2018. Der Gewerbe- und Unternehmerverband des Saarlandes - GVS e.V. wertet den gestrigen Beschluss des saarländischen Kabinetts, ein Sonderinvestitionsprogramm für die Berufsbildungszentren aufzulegen, als absolut richtiges Zeichen zur Stärkung der beruflichen Bildung. Hierzu erklärt der GVS Vorsitzende Timo Lehberger:

"Die berufliche Bildung zu stärken ist die Grundlage erfolgreicher Wirtschafts- und Standortpolitik. Die Berufsschulen sind eine unverzichtbare Säule im System der dualen Ausbildung und für uns kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wichtige Partner. Gut ausgebildete Facharbeiter sind für die Wirtschaft genauso wichtig wie Akademiker. In den nächsten Jahren wird die Herausforderung für die KMU zunehmen, genügend Fachkräfte gerade bei den beruflich Qualifizierten zu finden. Daher wächst die Bedeutung der Qualität der gebotenen Ausbildung. Entsprechend müssen die saarländischen Lern- und Ausbildungsorte attraktiv und gut ausgestattet sein und zudem umgehend fit für die Anforderungen der Digitalisierung gemacht werden. Das von der Landesregierung nun beschlossene Sonderinvestitionsprogramm begrüßen wir als richtigen Schritt zur Stärkung der beruflichen Bildung, da es die Träger bei diesen wichtigen und dringend notwendigen Maßnahmen im Bereich der schulischen Infrastruktur unterstützen wird.

Neben den jetzt gewährten Hilfen zur Sanierung, Modernisierung und Ausstattung fordert der GVS für die Berufsschulen aber auch personellen Spielraum, um auf das unterschiedliche Leistungsprofil ihrer Schülerinnen und Schüler eingehen und diese im engen Austausch mit den Ausbildungsbetrieben fördern zu können. Hierzu gehören zum Beispiel Sprachförderung für Auszubildende mit Migrationshintergrund oder die gezielte Unterstützung und Begleitung leistungsschwächerer Jugendlicher. Wir wünschen uns, dass die Landesregierung auch diesbezüglich sämtliche Fördermöglichkeiten und deren Kombination mit bestehenden Fördermaßnahmen prüft und ein entsprechendes Anwendungskonzept erstellt.“

GVS Informationsveranstaltung zum Betriebsrentenstärkungsgesetz am 25.01.2018

Saarbrücken, 23.01.2018. Der Gewerbe- und Unternehmerverband des Saarlandes (GVS) lädt am Donnerstag, 25. Januar 2018 um 19:00 Uhr alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung mit dem Titel "Betriebsrentenstärkungsgesetz: Eine Herausforderung für alle Unternehmen" in das Bahnhofhotel-Saarlouis ein. Zu den Referenten zählt unter anderem der Präsident der Steuerberaterkammer Saarland, Herr Michael Leistenschneider.

Hintergrund: Die Bundesregierung hat mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) umfassende Neuerungen zur Stärkung der betrieblichen Altersvorsorge beschlossen. Das BRSG ist am 01.01.2018 in Kraft getreten und zielt darauf ab, die Betriebsrente insbesondere auch in kleinen und mittleren Unternehmen weiter zu verbreiten. Die weitreichenden Änderungen betreffen alle Unternehmen. Unabhängig von der Unternehmensgröße verpflichtet das neue Gesetz die Arbeitgeber künftig zu einem Zuschuss bei Entgeltumwandlungen, auch bei bereits bestehenden Versorgungen. Im Rahmen der Veranstaltung "Betriebsrentenstärkungsgesetz: Eine Herausforderung für alle Unternehmen" soll über die Gesetzesdetails, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten informiert werden.

Both zum Ehrenvorsitzenden ernannt

GVS heißt nun Gewerbe- und Unternehmerverband des Saarlandes

Neunkirchen/Saarlouis 11.12.2017. Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des GVS am vergangenen Freitag in der Kulturhalle Roden wurde der Immobilien-Unternehmer und Präsident des Europaverbandes der Selbständigen, Kuni Ludwig Both, zum Ehrenvorsitzenden der saarländischen KMU-Vertreter ernannt. 

Both gehörte dem Verbandsvorstand von 1986 bis 2015, seit dem Jahr 2001 als Vorsitzender, an und hatte sich in dieser Zeit, nicht nur in dieser Funktion, sehr aktiv für die Belange der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Saarland engagiert. Des Weiteren wurden die langjährigen GVS-Mitglieder Edwin Reis aus Tholey und Rolf Herresthal aus Saarlouis für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde eine Neufassung der erstmals 1962 beschlossenen Verbandssatzung verabschiedet. Neben etlichen redaktionellen und formellen Anpassungen wurde auch der Verbandsname geändert. Nach 55 Jahren wird aus dem Gewerbeverband des Saarlandes der Gewerbe- und Unternehmerverband des Saarlandes, weiterhin kurz GVS genannt. Der Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Während zur Zeit der Verbandsgründung in den 1960er das Gros der Mitglieder aus dem Bereich des inhabergeführten Einzelhandels kam, setzt sich die heutige Mitgliedschaft ganz anders zusammen. So gehört heute die Mehrzahl der GVS-Mitglieder den Sparten Handwerk, freie Berufe und Dienstleistungen an. Der Bereich der Informationstechnologie ist bei den Neumitgliedschaften der vergangenen Jahre Vorreiter. Diese jungen Unternehmen würden sich selbst nie als Gewerbetreibende bezeichnen.  Die Anpassung bzw. Erweiterung des Verbandsnamens soll dafür sorgen, dass sich auch diese Selbstständigen mit dem GVS, der Interessenvertretung der kleinsten, kleinen und mittelständischen Unternehmen im Saarland, identifizieren können.“

Gewerbeverband begrüßt Ansiedlung eines Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrums

Saarbrücken, 01.09.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes – GVS e.V. begrüßt die Ansiedlung eines Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrums in Saarbrücken. Hierzu erklärt der GVS-Vorsitzende, Timo Lehberger:

„Wir freuen uns sehr, dass das Saarland nun endlich auch ein vom Bund gefördertes Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum erhält, ist es doch bereits die 14. Eröffnung eines solchen Zentrums im Bundesgebiet. Während der Fokus von Politik und Öffentlichkeit in unserem Land bisher eher auf die Veränderungsprozesse im Rahmen von Industrie 4.0 gerichtet war, ist es allerhöchste Zeit, nun auch den Mittelstand bei der Digitalisierung zu unterstützen. Die Digitalisierung ist für die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen in unserem Land – immerhin mehr als 98 % aller im Saarland gemeldeten Betriebe – eine Chance, aber auch eine Herausforderung, sei es in technischer oder organisatorischer Hinsicht. Sie müssen mit der Digitalisierung Schritt halten, neue Geschäftsmodelle und Lösungen entwickeln, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren begleiten die Unternehmen auf diesem Weg, bieten Mitarbeiterschulungen, praxisnahe Beratung und Erprobungsmöglichkeiten an und unterstützen die fachliche Vernetzung der Betriebe.“

Saarländische Unternehmer haben jetzt die Wahl! Gewerbeverband ruft Selbständige auf, wählen zu gehen.

Saarbrücken, 24.03.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) e.V. ruft seine Mitglieder, die Inhaber der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) sowie deren Mitarbeiter dazu auf, bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag (26.03.2017) von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

„Wir als Vertreter der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Saarland werben für eine hohe Wahlbeteiligung unter den Selbständigen. Gerade der Ausgang dieser Landtagswahl hat enormen Einfluss auf die weitere Entwicklung der politischen Rahmenbedingungen für unsere Unternehmen in den nächsten Jahren. Wir, die Leistungsträger der saarländischen Wirtschaft, die unser wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand genommen haben, sollen und müssen an dem politischen Willensbildungsprozess teilnehmen und uns Gehör verschaffen. Wichtig für uns Selbständige wird es sein, dass bei dieser Wahl wirtschaftlicher Sachverstand Einzug in den Landtag hält. 

Wir rufen daher alle Wählerinnen und Wähler dazu auf, die Parteien gezielt mit ihrer Stimme zu unterstützen, deren Kandidatinnen und Kandidaten als Selbständige oder als Arbeitnehmer in verantwortlicher Position die wirtschaftliche Praxis und die heutigen Probleme der kleinen Unternehmen noch hautnah kennen“, so der GVS Vorsitzende Timo Lehberger. 

Noch Unentschlossene können sich in der Broschüre „KMU Wahlcheck zur Landtagswahl 2017 des Gewerbeverbandes des Saarlandes“ darüber informieren, was die Parteien speziell für die kleinen und mittelständischen Unternehmen planen. Die Publikation kann als PDF (4 MB) unter folgender Internetadresse abgerufen werden: www.gvs-ev.de/wahlcheck

Gewerbeverband veröffentlicht KMU Wahlcheck zur Landtagswahl

Saarbrücken, 17.03.2017. Welche Partei ist dieses Mal die richtige Wahl für die saarländischen Selbständigen? Bei der Beantwortung dieser Frage möchte der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) mit seinem KMU Wahlcheck zur Landtagswahl am 26.03.2017 die saarländischen Unternehmerinnen und Unternehmer unterstützen.
Der GVS, stets ein genauer Beobachter der saarländischen Politik, nimmt auch diese Landtagswahl zum Anlass, den mittelstandspolitisch relevanten Parteien auf den Zahn zu fühlen. Sechs Fragen zu für den kleinen Mittelstand bedeutsamen Themen und ein Schlussstatement zur Frage aller Wahlkampffragen – „Warum sollten KMUs und Gewerbetreibende Ihre Partei wählen?“ – wurden vom GVS erarbeitet und den saarländischen Parteizentralen zugestellt.
Zwei Wochen durften sich die zuständigen Fachleute dort Zeit lassen, um sich mit Themen wie Gründung, Existenzsicherung, Bürokratieabbau, beruflicher Bildung oder dem Ausbau von Infrastruktur zu befassen. Besonderes Augenmerk dürften die GVS-Mitglieder auf die Frage richten, welche mittelstandspolitischen Erfolge sich die Parteien an die eigenen Fahnen heften wollen. Klappern gehört schließlich zum Handwerk. Und geklappert wird im Wahlkampf natürlich äußerst gern.
Für alle Interessierten stellt der Verband seine Publikation auf seiner Homepage ab sofort zum freien Download zur Verfügung. Das rund 4 MB große PDF kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.gvs-ev.de/wahlcheck

Landtagswahl 2017: Die Forderungen der KMU

Saarbrücken, 02.03.2017. Vor der Landtagswahl am 26. März hat der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) sieben zentrale Forderungen an die Parteien im Wahlkampf gestellt. Sie legen dar, was die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) von der Politik in der nächsten Legislaturperiode erwarten. Der GVS Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Landtag und Landesregierung des Saarlandes stehen in der Periode 2017 bis 2022 vor großen Herausforderungen. Es gilt, ab 2020 die verpflichtende Schuldenbremse einzuhalten. Dafür braucht es auch eine starke Wirtschaft. Deren Rückgrat sind die kleinen und mittelständischen Unternehmen, für deren Entwicklung die Landesregierung die besten Rahmenbedingungen schaffen muss. Für Ansiedlung und Wachstum von Unternehmen braucht es vor allem eine leistungsfähige Infrastruktur, sowohl hinsichtlich der Verkehrsnetze, der Verkehrsanbindung als auch hinsichtlich des Breitbandausbaus, insbesondere im ländlich strukturierten Raum. Darüber hinaus fordert der GVS neben einer adäquaten Ausstattung der Hochschulen ein deutliches Bekenntnis der Landespolitik zur beruflichen Bildung und nennenswerte Investitionen in diesem Bereich. Wir KMU brauchen nicht nur Akademiker, sondern auch gut ausgebildete Facharbeiter. Wichtig ist ebenfalls eine ganzheitliche Weiterentwicklung der Innovationsförderung und -finanzierung. Die vorhandenen Fördermöglichkeiten zur Existenzgründung müssen endlich um wirksame Maßnahmen zur Sicherung und Wachstumsförderung bestehender Unternehmen ergänzt werden. Die saarländischen Unternehmer brauchen diesbezüglich Unterstützung bei der Akquise von Wachstums- und Wagniskapital – nur so werden bestehende Arbeitsplätze gesichert und Innovationen, Patente und unternehmerisches Know-how bleiben dem Saarland erhalten.
Und zu guter Letzt erwarten wir, dass endlich Lösungen für einen konsequenten Bürokratieabbau gefunden werden, damit sich die Unternehmen mehr um ihre Geschäfte, um Innovationen, Arbeitsplätze und Ausbildung kümmern können!
Wir kleine und mittelständische Unternehmen als die Leistungsträger der saarländischen Wirtschaft werden jede Regierungs- und auch jede Oppositionspartei daran messen, ob und wie unsere Forderungen in konkrete Politik umgesetzt werden.“
Der ausführliche Forderungskatalog des GVS kann ab sofort unter der Internetadresse www.gvs-ev.de/forderungen2017 als PDF Datei heruntergeladen werden.

Flughafen Ensheim: Unternehmer fordern Konzept zur Zukunftssicherung

Saarbrücken, 08.02.2017. Angesichts der gesunkenen Fluggastzahlen sorgen sich die mittelständischen Unternehmen um die Zukunft des Flughafens Ensheim. Der Vorsitzende des Gewerbeverbandes des Saarlandes (GVS), Timo Lehberger, erklärt hierzu:
„Das ehrgeizige Ziel, in diesem Jahr deutlich über 500.000 Passagiere zu befördern, wurde deutlich verfehlt. Schlimmer noch, unser Flughafen muss einen Rückgang der Fluggastzahlen um 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Erklärung, dies sei auf einen Einbruch bei den Türkeiflügen zurückzuführen, ist im Hinblick auf die bundesweite Steigerung der Zahl der Passagiere fragwürdig. Schließlich trifft der angeführte Türkei-Effekt alle Flughäfen.
Wir, die Vertreter der kleinen und mittelständischen Unternehmen, sehen diese Entwicklung und den diesbezüglichen Fatalismus der Landesregierung mit großer Sorge. Wie man die EU-Vorgaben mit solchen Passagierzahlen einhalten und das Defizit von rund 5 Millionen Euro bis 2024 auf Null bringen will, bleibt offen. Zudem steht auch noch die Aussage des Finanzministers im Raum, dem Flughafen bereits ab 2020 keine Landeszuschüsse mehr zu gewähren.
Der Flughafen Ensheim hat eine besondere Bedeutung für die Infrastruktur des Landes und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes. Um erfolgreich wirtschaften zu können, brauchen wir Unternehmen gute verkehrliche Anbindungen an den Rest der Republik und das Ausland. Was Wachstum und Neuansiedlungen betrifft, sehen wir das Thema Verkehrsanbindung ganz oben auf der ToDo-Liste der aktuellen und der nächsten Landesregierung.
Nachdem in den vergangen Jahren bereits die Bahnverbindungen nach und nach ausgedünnt wurden, fordern wir angesichts der besorgniserregenden Entwicklung in Ensheim die Verantwortlichen auf, schnellstmöglich ein konkretes und belastbares Konzept zur Zukunftssicherung unseres saarländischen Flughafens vorzulegen!“

Zentrum Mittelstand Saar: Wichtiger Schritt für die saarländischen Unternehmen!

Saarbrücken, 16.01.2017. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) sieht in der Eröffnung des Zentrums Mittelstand Saar (ZMS) der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) einen richtigen, längst überfälligen Schritt auf dem Weg zu einem mittelstands- und innovationsfreundlicheren Klima in unserer Region. Der GVS-Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Der GVS fordert seit Jahren eine stärkere Vernetzung zwischen den mittelständischen Unternehmen und den saarländischen Hochschulen bzw. Forschungseinrichtungen. Die Einrichtung eines fakultätsunabhängigen, interdisziplinären, wissenschaftlichen Zentrums für den Mittelstand an der HTW entspricht dieser Idee und wird sicherlich dazu beitragen, den Stellenwert des Mittelstands faktisch sowie im öffentlichen Bewusstsein zu verbessern. Darüber hinaus kann ein solches Zentrum ein wichtiger Impulsgeber sein, um die Kultur von Selbstständigkeit, unternehmerischer Eigeninitiative und mittelständischem Wirtschaften im Saarland zu fördern.

Anlässlich der heutigen Eröffnung des Zentrums für Mittstand Saar danken wir allen Akteuren, die sich im Rahmen solcher wegweisender Projekte dafür einsetzen, das Innovationspotenzial des saarländischen Mittelstandes zu steigern. Da speziell die kleineren mittelständischen Unternehmen über keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen verfügen, muss hier die öffentliche Förderung ansetzen. Über die Transmissionsfunktion des ZMS wird gewährleistet, dass diese Betriebe einen niedrigschwelligen Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten. Wir hoffen darauf, dass dieser vielversprechende Ansatz in der saarländischen Wirtschaftspolitik auch in der kommenden Legislaturperiode fortgeführt werden wird!"

Gewerbeverband Saar fordert flächendeckende Gigabit-Glasfaser

Saarbrücken, 26.04.2016. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) begrüßt die Förderung der Breitbandversorgung durch den Bund als guten Anfang, um eine flächendeckende Anpassung an die aktuellen Standards in der Breitbandversorgung zu erreichen. Hierzu erklärt der Vorsitzende, Timo Lehberger:

„Aus unserer Sicht ist die angekündigte Investition in die Erweiterung des alten Kupferkabelnetzes nur ein erster Schritt. Allerdings liegt die Zukunft in den modernen Glasfasernetzen, die Bandbreiten von mehr als einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen. Diese Geschwindigkeiten benötigen die kleinen und mittleren Unternehmen ebenso wie die Konzerne, um die Chancen des digitalen Strukturwandels effektiv nutzen zu können.

Entsprechend darf sich der IT-Standort Saarland nicht mit der aktuell gültigen Standardversorgung von 50Mbit/s begnügen, sondern muss schnellstmöglich in den Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes investieren. So lassen sich Ansiedlungen forcieren und Unternehmensabwanderungen in infrastrukturell besser erschlossene Regionen verhindern.

Daher fordert der GVS die Landesregierung auf, sich nicht auf dem aktuellen Erfolg auszuruhen, sondern bereits jetzt mit zukunftsorientierter Infrastrukturpolitik durch Glasfaserausbau den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen. Auch für den Ausbau dieser Netze gibt es, zum Beispiel seitens der EU, interessante Fördertöpfe.”

KMU begrüßen das geplante Zentrum für Mittelstand an der HTW

Saarbrücken, 16.02.2016. Der Gewerbeverband des Saarlandes (GVS) begrüßt die Ankündigung des HTW Rektors, Professor Rommel, ein "Zentrum für Mittelstand" zu gründen. Der GVS Vorsitzende, Timo Lehberger, erklärt hierzu:

„Wir kleinen und mittleren Unternehmen, kurz KMUs, begrüßen die Initiative der HTW ausdrücklich. Neben den von Professor Rommel beabsichtigten Bündelungen und Vermittlungen von mittelständischer Kompetenz, wird das Zentrum sicherlich dazu beitragen den Stellenwert von Mittelstand und KMUs faktisch sowie im öffentlichen Bewusstsein zu verbessern.

Das Vorhaben ist zudem ein richtiger, längst überfälliger Schritt auf dem Weg zu einem mittelstands- und innovationsfreundlicheren Klima in unserem Bundesland. Bereits seit Jahren haben wir eine stärkere Vernetzung zwischen KMU und Wissenschaftssektor angemahnt, die durch dieses Projekt nun zumindest Auftrieb erhalten dürfte. Auch die Kultur von Selbständigkeit, unternehmerischer Eigeninitiative und mittelständischem Wirtschaften ist im Saarland bislang icht ähnlich stark entwickelt wie in anderen Bundesländern. Gerade hier kann ein Zentrum für Mittelstand ein wichtiger Antrieb für eine positivere Entwicklung sein.

Die aktuelle Initiative von Professor Rommel lässt hoffen, dass das Saarland mittelfristig den Anschluss an die Bundesländer findet, die gezielt auf das Innovationspotenzial der KMU setzen. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt auf offene Ohren im politischen Raum stößt und entsprechend öffentlich gefördert wird.“